Zur Frage der Vorsorge im Kapitalismus

Exportabel

Das kapitalistische System sorgt gerne vor. Zumindest, was die Meinungsbildung angeht. Die FAZ hat nun ein “Ökonomenranking” veröffentlicht. Dort werden die in den Massenmedien meistgenannten Ökonomen gelistet. Das Ergebnis erläutert der Spiegelfechter:

Unter den 45 Ökonomen, deren Statements in den Massenmedien im letzten Jahr am häufigsten zitiert wurden, befinden sich mit Gustav Horn (Platz 13), Peter Bofinger (Platz 24) und Rudolf Hickel (Platz 32) gerade einmal drei Vertreter der nachfragetheoretischen Seite. Zusammengenommen kommen sie auf 79 von 1674 erfassten Zitate. Oder um es anders zu sagen: Im letzten Jahr kamen nur 4,7% der Expertenaussagen in dem Massenmedien von Ökonomen, die nicht dem neoklassischen und neoliberalen Mainstream angehören. Es ist schon erstaunlich und überaus ärgerlich, dass hier der durchaus vorhandene Meinungspluralismus in den Massenmedien überhaupt nicht wahrgenommen wird. Stattdessen gilt die einfache Formel „Ökonomie = Neoklassik und Neoliberalismus“. Muss man sich dann noch wundern, dass auch die FDP als wirtschaftskompetente…

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