Kurz was zur kapitalistischen Alltagskorruption in Berlin

Der Staat als erster Diener des Kapitals im Neoliberalismus

Exportabel

Im gentrifizierten Rosenthaler Kiez in Berlin-Mitte schließt gerade der letzte Lebensmittelladen, berichtet der Tagesspiegel:

Der Mietvertrag von Inhaberin Do Xuan Quang wurde gekündigt. Wie es nach der Sanierung weitergeht, ist ungewiss. Die Sprecherin der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) teilt mit, dass anschließend ein neues Mietverhältnis begründet werde. Der Marktpreis für die Gewerberäume an der Rosenthaler Straße 11 werde nach der Sanierung bei 40 bis 60 Euro pro Quadratmeter netto kalt liegen. Bisher waren es zehn Euro. Für Maik Seibert, 35, der das „Curry Mitte“ am Rosenthaler Platz betreibt und fast täglich bei Familie Quang einkauft, ist klar, dass der Mini-Markt dann keine Chance mehr hat. „Solche Mieten kann sich kein kleiner Laden leisten.“ Ein älterer Kunde, der jeden Tag mehrmals im Mini-Markt einkauft, ist sich sicher, dass hier bald eine Galerie oder Boutique einzieht. (Hervorhebung von genova)

Bemerkenswert ist, dass hier kein privater Eigentümer die Mieten um 400 bis…

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