“Deutschland muss eine größere Verantwortung übernehmen”

Führungsverantwortung

Exportabel

sagt Wolfgang Ischinger, zentrale Figur bei der sogenannten Münchner Sicherheitskonferenz (Motto: “Frieden durch Dialog”).

Ein schönes Beispiel für neoliberalen Neusprech. Vor 100 Jahren hieß das “Jeder Stoß ein Franzos´, jeder Tritt ein Brit´”. Das war immerhin ehrlicher. Man behauptete einfach, dass wir die anderen töten müssen, weil sie sonst uns töten. Heute reden Kriegstreiber wie Ischinger von Verantwortung: Wir wollen doch nur das Beste für alle. Ischinger redet gar von

“Führungsverantwortung. Unsere Partner erwarten das. Und wir müssen dafür sorgen, dass wir die notwendige politische und übrigens auch gesellschaftliche Basis dafür in Deutschland schaffen.”

Unser Partner wollen also, dass wir führen. Wir können gar nicht anders. Wir Deutsche sind so bescheiden und friedlich, aber die Partner, tja, die verlangen das halt. Später sagt er im Interview noch, dass wir die Franzosen “nicht hängenlassen” dürfen.

Gesellschaftliche Basis: Bundeswehr in die Schulen? Die rekrutieren eh schon Minderjährige. Überarbeitung von Schulbüchern? Sponsoren…

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