Im Internet und auf der Strasse (KenFM)

Ken Jebsen, ehemaliger RBB-Moderator

opablog

Die Bedeutung des Internets für die Demokratie ist nicht hoch genug zu schätzen. Es ist tatsächlich der einzige öffentliche Raum (von der Stammkneipe abgesehen), in dem der freie, unzensierte Meinungsaustausch, der politische Streit, stattfindet. Dieser Raum vermittelt maßgeblich die dringend erforderlichen geistigen Lernprozesse einer Demokratie von unten.

Natürlich wird es total überwacht, und das System greift in die dortigen Diskussionen mit Steuerungsabsicht ein. Die Totalüberwachung können die BürgerInnen nicht vermeiden, sie müssen sie ignorieren. Die Steuerungseingriffe des Systems erschweren zwar den Austausch, können ihn aber nicht unterbinden.

Im Internet passiert alles virtuell, also in Wirklichkeit GAR NICHTS. Diese Grenze muß aufs Deutlichste wahrgenommen werden. Demokraten, die sich am Computer verständigt haben, müssen auf die Strasse gehen, wenn ihre politischen Ideen reale politische Bedeutung erlangen sollen. Es zeigt sich dann, dass die einen “User” vollauf zufrieden sind “User” und nichts als “User” zu sein und zu bleiben, während andere die Beschränkung…

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