Wählereien

Demokratie

opablog

In den Kernstaaten der westlichen Welt weiß man es ganz genau: Es wird solange gewählt, bis Demokratie “hinten rauskommt” (Ausdrucksweise Kohl). Beispielhaft wurde das vor Jahren exerziert bei einigen Volksabstimmungen zum EU-Vertrag. In jüngerer Zeit haben “demokratische Wahlen” in Libyen, Irak oder Afghanistan die dortigen Demokratien offenbar mit Siebenmeilenstiefeln vorangebracht.

Als überzeugt gewordener Nichtwähler bin ich immer wieder verwundert, dass immer noch viele Leute Hoffnungen setzen auf eine Prozedur, die bis in die Sprachdetails hinein Misstrauen wecken muss. So, wenn die Leut’, die vielen kleinen Souveräns, ihre Stimme ABGEBEN, wenn sie, nach dieser einmalig-erhebenden Aktion nun jahrelang VERTRETEN werden. In den “Demokratien” des 19. Jahrhunderts, damals als das Telefon eine Weltneuheit war, mag das persönliche Wählen ja eine Errungenschaft gewesen sein. Aber heute? Heute, wo man jede Socke online kaufen kann, wo über irgendwelche Contest-SängerInnen europaweit in Echtzeit abgestimmt wird, heute wird jede direkte und maßgebliche Äußerung des “Souveräns” unterbunden…

View original post 299 more words

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s