Fünf Tage keine Züge? Nötig wäre ein Generalstreik

Bahnstreik

Exportabel

Die Lokführer hatten schon im September ihre tariflich vereinbarte Jahresarbeitszeit abgeleistet – via 50- bis 60 Wochenstunden. Insofern sollte es selbstverständlich sein, dass sie nun bis Jahresende gar nicht mehr arbeiten. Oder auch: Warum sollen die überhaupt arbeiten? Nach 20 Jahren im Beruf kriegt ein Lokführer bei der DB 1.750 Euro netto. Ein Zugbegleiter kommt auf 1.300 Euro netto.* (Das sind die, die fragen, ob noch jemand zugestiegen ist.) Und das bei Schichtarbeit, auswärts übernachten, volle Züge, Enge und so weiter. Die Zahl der Mitarbeiter der DB hat sich in den vergangenen 20 Jahren halbiert.

Alles eine Folge der Privatisierung.

Die Medienberichterstattung derzeit macht deutlich, wie massiv die jahrelange neoliberale Propaganda fortgeschritten ist. Es beschweren sich allen Ernstes Berliner Tourismusexperten, dass man den Streik nicht rund um den 9. November durchführen könne, da wollten doch so viele Schulklassen nach Berlin. Der Berliner Bundestagsabgeordnete Frank Steffel (CDU) hat die S-Bahnführer in…

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