„Jede macht was sie will“ ist noch nicht alles

Feminismus – Antje Schrupp

Aus Liebe zur Freiheit

In den letzten Tagen habe ich nur eher nebenbei Diskussionen auf Twitter unter dem Hasthag #EMMAistfuermich mitverfolgt – für alle, die nicht bei Twitter sind: Unter diesem Schlagwort hat die Zeitschrift Emma Leserinnen aufgefordert, etwas Positives über Emma zu schreiben, aber recht schnell wurde dabei vor allem Kritik geäußert.

Unter den kritischen Tweets ist mir vor allem ein Tenor aufgefallen, den ich anfangs gut fand, zu dem mir im Lauf der Zeit aber dann doch Bedenken kamen: nämlich die Kritik an feministischem Paternalismus und „Eine gute Feministin ist so und so“, verbunden mit dem Plädoyer für die individuelle Freiheit jeder Frau, sich und ihren Feminismus so oder so zu definieren, wie sie eben will.

Es stimmt: An EMMA war schon immer problematisch, dass Alice Schwarzer sehr klar definiert, was ihrer Ansicht nach feministisch ist und was nicht, und dass sie Frauen mit anderen Ansichten als quasi vom Patriarchat gekauft diffamiert…

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