Arbeiterklasse und Faschismus

Arbeiterklasse und Faschismus

Theorie & Praxis

kfvon Renate Münder

Lenin beschrieb zwei unterschiedliche Methoden des Regierens im Imperialismus, die der Gewalt, d. h. Ablehnung aller Zugeständnisse an die Arbeiterbewegung, und die Methode des Betrugs, des Liberalismus [1]. Der Kampf um den Maximalprofit führt immer wieder zur Methode der Gewalt, und der Weltkrieg trug dazu bei, dass auch eine entsprechende Ideologie entstand, eine neue „Ideologie der Brutalität, des Chauvinismus und des Mordes als Mittel der Politik“. [2]

Auf der anderen Seite stellte der erfolgreiche Kampf um das allgemeine Wahlrecht durch die Arbeiterbewegung die Bourgeoisie vor ein Problem: Wie konnte sie es bewerkstelligen, dass die Wähler ihre eigenen Ausbeuter wählten? So erkannten die „modernen“ Vertreter der imperialistischen Bourgeoisie – vorwiegend in den damals neuen Industriezweigen Elektro- und Chemieindustrie – und ihre Ideologen und politischen Interessenvertreter, „dass die Abstützung der kapitalistischen Ordnung lediglich durch das Bürger- und Kleinbürgertum nicht länger ausreichte, dass man sich vielmehr auch um eine Massenbasis…

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