Ein Wort zu Bratanovic / Carlens

Daniel Bratanovic

Theorie & Praxis

in T&P Nr. 37

ukvon Richard Corell

Neben vielem Richtigem und Wichti­gem – insbesondere zu den zwischen­imperialistischen Widersprüchen – er­scheinen dem Verfasser in dem Beitrag „Der Ukraine-Konflikt als Epochenzä­sur“ einige Punkte problematisch.

Wenn man den Ernst der Lage glaubhaft darstellen will, sollte man sich vor unnötiger Dramaturgie hüten, zumal in einem theoretisch-propagan­distischen Kontext. Die Autoren spre­chen von „Epochenzäsur“ und davon, dass „die Konterrevolution von 1989 eine neue imperialistische Epoche er­öffnet“ hat. Wir bezeichnen üblicher­weise die Epoche, in der wir leben, als Epoche des Imperialismus, als Epoche der Kriege und Revolutionen. Und der gegenwärtige Konflikt um die Ukrai­ne ist Ausdruck dieser Epoche, zu der auch die vom Imperialismus angezettel­ten konterrevolutionären Bürger- und Sezessionskriege zählen, wie bereits diejenigen in Jugoslawien 1999.

Als Beleg für die Epochenzäsur wird u. a. die Herausbildung einer neuen Fraktion im deutschen Monopolkapital – die „eurasische“ – angeführt. Dieser Begriff soll sich wohl von der „trans­atlantischen“ Fraktion, die…

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