Auch im AfD-Vorstand setzen sich die Rechten jetzt durch

Alternative für Deutschland

Andreas Kemper

Das wars dann wohl für den neoliberalen Bernd Lucke. Bislang galt er als der Parteichef und Repräsentant der AfD. Nun wird er von den AfD-Sprechern und Sprecherinnen für einen Termin am 18.01.2015 vorgeladen. Diese Vorladung kann Lucke sowohl als Abmahnung als auch konzertierte Kampfansage begreifen.

Unterschrieben wurde dieser Brief von Alexander Gauland, Frauke Petry, Konrad Adam, Beatrix von Storch und Marcus Pretzell.

Hierbei geht es zunächst um das Verhalten Luckes, welches in der Partei als ein selbstherrliches Walten „nach Gutsherrenart“ verstanden werde. Lucke möchte beim Parteitag am 31.1.2015 in Bremen den Satzungsentwurf in der Weise ändern, dass es nur noch einen Parteivorsitzenden gäbe und nicht mehr wie bislang drei. Es wurde ihm vorgeworfen, in den zurückliegenden Tagen an den beiden anderen Parteivorsitzenden (Adam und Petry) vorbei zu einem bundesweiten Treffen der Kreisvorsitzenden eingeladen zu haben. Diese Einladung wird in der AfD als der Versuch gewertet, die Kreisvorsitzenden auf seine…

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