Die Buchenwald-Provokation Höckes und die völkische Rede Kubitscheks

Geschichtsrevisionismus

Andreas Kemper

Björn Höcke, der Landessprecher der AfD in Thüringen, provozierte diese Woche mit einer geplanten Kranzniederlegung in der KZ-Stätte Buchenwald. Mit dem Kranz sollte auch den Opfern des Stalinismus gedacht werden. Diese Relativierung und die daraus entstandene Empörung war ein gezielter politischer Akt.

Götz Kubitscheks völkische Rede

Parallel zu dieser Provokation in Buchenwald hielt Götz Kubitschek eine völkische Rede während der Legida-Demonstration in Leipzig, begleitet von „Wir sind das Volk!“, „Deutschland! Deutschland!“- und (gerichtet an die SPD) „Volksverräter! Volksverräter“-Rufe. Hier einige Auszüge:

„Unser Volk hat schon immer Fremde begrüßt und aufgenommen, die zu Deutschen werden wollten. Das war nie ein Problem. Aber unser Volk darf nicht ausgetauscht werden. […] Unser Volk hat sich in der schwierigen Mitte Europas behauptet. Es hat Kriege geführt und es wurde mit Krieg überzogen. […] Wir tragen die Geschichte der Zerstörung mit. Die Geschichte der gefallenen Soldaten, der getöteten Juden, die Geschichte der zerbombten Städte und…

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